Abgeschlossene & Übergebene Projekte

.. und manchmal muss man auch loslassen können!



 

  Café Casa Verde

 


Mit etwas Melancholie mussten wir uns dieses Jahr von unserem geliebten und beliebten Café im Zentrum trennen. Obwohl unser schönes Café Casa Verde in den meisten Reiseführern empfohlen wird, hatten wir doch nicht soviel Publikum, um wirklich ausreichende Einnahmen zu haben. Darüber hinaus wurde die Miete für das Lokal jedes Jahr teurer und auch im Jahr 2013 „erfreuten“ uns die Besitzer mit einer Mieterhöhung, die sehr wahrscheinlich dazu geführt hätte, daß unsere Ausgaben die Einnahmen deutlich überschreiten. Die Schließung war ein bedauerlicher, aber notwendiger Schritt.



 

  Projekt "Umwelt"



BLANSAL vertritt die Ansicht, dass eine gesunde Umwelt eine der Grundbedingungen für ein gesundes Aufwachsen darstellt.
Eine Möglichkeit zu einer gesunden Umwelt beizutragen, ist das Vermeiden und das Wiederverwerten von Abfall, wie zum Beispiel von Papier und Plastik. Von 2000 bis 2010 koordinierte BLANSAL mit verschiedenen Einrichtungen der Stadt Arequipa Aktivitäten, die ein Umweltbewusstsein fördern. Vor allem Schulen, aber auch öffentliche Einrichtungen und private Betriebe nehmen an den Workshops und Vorträgen teil und machen bei verschiedenen Umweltkampagnen mit. Das Recyclingprojekt wurde mittlerweile von BLANSAL an 3 junge Männer übergeben, die früher im Projekt „Straßenjugendliche“ von BLANSAL betreut wurden.



 

  Projekt ländliche Entwicklung "Tisco"



Des Weiteren schlossen wir nach rund zehn Jahren erfolgreicher Intervention unsere Aktivitäten in unserem „Projekt Tisco“, unserem Projekt ländlicher Entwicklung, ab. Wenn wir uns den Ort und die Region Tisco und die Lebensbedingungen seiner Bewohner vor Augen führen, zu dem Zeitpunkt, als wir dieses Projekt begannen, und mit der heutigen Situation vergleichen, dürfen wir auf eine überaus erfolgreiche Arbeit stolz sein. Aus dem einstigen Brennpunkt extremer Armut in einer von der „Zivilisation“ abgeschnittenen Gegend, ist ein anerkanntes Zentrum der Alpakazucht geworden. Es gibt mittlerweile Stromanschluss, eine Straße wurde gebaut, die Schule hat die Anzahl der Schüler verdreifachen können. Viele Bewohner Tiscos, die ihrer Heimat den Rücken gekehrt hatten, um der Perspektivlosigkeit zu entfliehen, sind wieder zurückgekehrt, viele Bewohner haben ihre Einkünfte verdreifachen oder sogar vervierfachen können. Es wurden zwei Firmen in Tisco gegründet, die Alpakawolle- und Fleisch vermarkten und die Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen konnten ihr Niveau deutlich erhöhen.

Für uns ist es Zeit, diese Arbeit abzuschliessen und uns Gedanken darüber zu machen, wo wir unsere gesammelten Erfahrungen und unser Wissen zukünftig mithilfe eines ähnlichen Projektes in einer anderen Gegend zum Wohle seiner Bewohner umsetzen



 

  Zentrum zur Prävention gegen sexuelle Gewalt in Tacna



BLANSAL ist eine der wenigen Institutionen im Land, die sich dieser Aufgabe widmet und hinsichtlich ihres Impacts weit über die Grenzen Arequipas hinaus bekannt ist.

Nachdem unser Zentrum zur Prävention gegen sexuelle Gewalt – kurz CPAS – seine Mission in der Grenzstadt Tacna nach fünfjähriger Arbeit im Jahr 2011 sehr erfolgreich beendet hatte, war es uns vergönnt, dank des enormen Vertrauens und der erneuten Unterstützung von „German Doctors“ (zuvor Ärzte für die dritte Welt) und der Finanzierung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit BMZ, die Erfahrungen aus Tacna nun in einem, für vier Jahre angesetzten Projekt in unserer Heimatstadt Arequipa umzusetzen.